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Ein Tag in der Kläranlage. Ein wahrgewordener Traum...


Klärwerke sind toll

Mein 3. Tag bestand im wesentlichen darin ein Klärwerk zu "besichtigen". Die Firma HST hat dort ein Projekt verwirklicht, welches dazu dient die flüssigen Bestandteile von Schlachtabfälle einmal von den Festbestandteilen zu trennen und anschließend zu reinigen. Das ganze nennt sich dann Flotation.

Die Anlage gesteht im wesentlichen aus einem Tank und dem der ganze Prozess abläuft. Natürlich führen in den Tank jede menge Rohre (Zuflüsse, Sauerstoff, Abflüsse usw)

Das Problem war das die Anlage leider schon nach 4 Wochen Laufzeit den Geist aufgegeben hat, da die ganzen festen Bestandteile (ich würde gerne wieder vergessen wie die aussahen) die Abflüsse verstopft haben. Mein Kollege Herr Untertegger wurde zum Einsatz gerufen und ich durfe mal mitfahren um mir das ganze mal anzugucken.

Es war vielleicht keine gute Idee mich dafür freiwillig zu melden...

Das Klärwerk an sich hat nach absolut garnichts gerochen. Okay vielleicht ein wenig nach Grünkohl, aber das war wirklich noch verträglich. Der Flotationstank hat allerdings gerochen als hätte ich meinen Kopf persönlich in den Hintern einer Kuh gesteckt. Es war wirklich wiederlich! Wiederlich ist garkein Ausdruck...

Gott sei Dank hatte ich meine tolle Schutzkleidung an die mich vor größeren Übeln bewahren sollte.

Herr Untertegger hat mir die Anlage gezeigt, über die er seine Diplomarbeit geschrieben hat. Ich war als Informatiker doch äußerst erstaunt wieviele Sonsoren und Schaltschränke es gebraucht hat um ein einziges Becken mit Scheiße zu kontrollieren.

Unsere eigentliche Aufgabe für diesen Tag bestand eigentlich darin in das Becken zu steigen und die Sonsoren etc. zu kontrollieren. Nachdem das Wasser abgelassen war stand die Scheiße (man darf es wirklich so nennen) immer noch Kniehoch und es war leider unzumutbar in das Becken zu steigen. Nach einigem hin und her und ein paar Formalitäten fuhren wir dan wieder in Richtung Heimat (die Anlage war übrigens in Causfeld). Um ca. 17.00 Uhr endete mein toller Tag im Klärwerk.

Einmal und nie wieder. Ich bin froh wieder am Schreibtisch sitzen zu dürfen.

14.2.07 18:34

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Lea / Website (15.2.07 20:12)
Lukas der Mikrofonständer, unterhaltsame Vorstellung :D

Und yummi... so einen Tag möchte ich auch haben, wenn mein Praktikum anfängt. Ist bestimmt... ein prägendes Erlebnis

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